25 Nov 2020
25 Nov 2020

ENERGY SAXONY #EnergieTalk am 25.11.2020

Vortrag von Herrn Dr. Volker Kühn, Stadtentwässerung Dresden: "Modellregion Dresden: Kommunale Lastverschiebungspotenziale - Energetische Herausforderungen und Starkregenereignisse"

Zweiwöchentliches Online-Meet-up der Mitglieder des Energy Saxony e.V.

Mit dem ENERGY SAXONY #ENERGIETalk bieten wir unseren Mitgliedern ein zweiwöchentliches digitales Veranstaltungsformat zur allgemeinen Information und gemeinsamen Diskussion über Lösungen, Produkte, Forschungsergebnisse sowie branchenrelevante Fragestellungen. Damit möchten wir dazu beitragen, neue Formen der Zusammenarbeit zu etablieren. 

  • WANN: alle 2 Wochen mittwochs von 15 – 16 Uhr

  • WER: Die Teilnahme ist sowohl für Mitarbeiter unserer Mitgliedsorganisationen als auch für Nicht-Mitglieder vorgesehen.

  • WAS:  10 min Energy Saxony News Briefing -  30 min Mitgliedervortrag -  20 min Diskussion.
     

Teilnehmeranmeldung:

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte nutzen Sie zur Registrierung die folgende Anmeldemaske: https://eveeno.com/ENERGIETalk.

Vortrag anmelden:

Wenn Sie einen eigenen Vortrag im #ENERGIETalk platzieren möchten, vermerken Sie dies bitte in unserer Anmeldemaske. Tragen Sie den Titel Ihres Vortrags sowie einen kurzen Erklärungstext dazu ein, der bei den anderen Teilnehmern Neugierde weckt. Anschließend buchen Sie sich in unserer Doodle-Abfrage Ihren Wunschtermin.

 

Vortrag am 25.11.2020

Modellregion Dresden: Kommunale Lastverschiebungspotenziale - Energetische Herausforderungen und Starkregenereignisse

Referent: Dr. Volker Kühn, Stadtentwässerung Dresden GmbH

Die Stadtentwässerung Dresden GmbH setzt mit einem ökologisch und ökonomisch optimierten Abwassermanagement auf kommunaler Ebene neue Maßstäbe. Um auch als Großverbraucher die Kläranlage künftig klimaneutral bzw. zu 100% aus selbst erzeugtem Strom betreiben zu können, wurden in WindNODE nachhaltige Ideen in Hinblick auf ein Lastmanagement auf der Kläranlage, der damit eingeschlossenen Schlammbehandlung und dem Kanalnetz untersucht. Besondere Berücksichtigung fanden bei den Betrachtungen extreme Niederschlagsereignisse (Extremereignisse), die für die kommunale Abwasserbehandlung immer eine große Herausforderung bedeuten.

Das Hauptziel des kommunalen Abwasserentsorgers Stadtentwässerung GmbH war es, Flexibilitäten im Energieverbrauch zu erkennen, um auf die Volatilität der erneuerbaren Energien reagieren zu können. Daher wurden die kommunale Kläranlage Dresden-Kaditz sowie dezentrale Anlagen bezüglich möglicher Anwendungsfälle im Lastmanagement hin untersucht. So wurde eine energetische Begutachtung des Abwasserbehandlungsprozesses auf der Kläranlage, dem Abwassertransport im Kanalnetz und der Abwasserüberleitung durchgeführt. Neben der kurzfristigen Erhöhung des Energieverbrauches zur Dämpfung von Lastspitzen wurden Möglichkeiten zur temporären Senkung des Energieverbrauches diskutiert.

Hintergrund:

Die Stadtentwässerung Dresden betreibt mit der Kläranlage Dresden-Kaditz die größte kommunale Kläranlage Ostdeutschlands außerhalb Berlins, mit einer Ausbaugröße für 787.000 Einwohner. Das Kanalnetzgebiet erstreckt sich über eine Gesamtlänge von 1.850 km im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Dresden und in den umliegenden Gemeinden wie Pirna, Heidenau, Freital und eines Teils von Radebeul. Der jährliche Energiebedarf der Kläranlage beläuft sich im Mittel auf 23,6 GWh. Auf den Abwassertransport im Kanalnetz entfallen rund 420 MWh/a. Hier wurden Lastverschiebungspotentiale im kommunalen Umfeld getestet, um flexibel auf erneuerbare Energien reagieren zu können.

Veranstaltung ist bereits vorüber

Veranstalter

Energy Saxony e.V. Kramergasse 2
01067 Dresden