15.06.2017

Call for Abstracts: BMWi-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“ ruft zur Einreichung von Beiträgen zur 7. Statuskonferenz auf

Das BMWi-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“ veranstaltet am 20.-21.11.2017 unter dem Motto „Bioenergie. Flexibel und integriert in die nächste Epoche“ die 7. Statuskonferenz. Bioenergieexperten aus dem Förderprogramm und darüber hinaus sind aufgerufen, das Programm aktiv mitzugestalten und Abstracts für die zweitägige Konferenz in Leipzig einzureichen.

Beschäftigen werden sich die Teilnehmer mit gegenwärtigen Schlüsselfragen zur Bioenergie:

  • Wie können Akteure der angewandten Forschung und Praxis den zukünftigen und sich wandelnden Anforderungen an die Bioenergie begegnen?

  • Der Umbau des deutschen Energiesystems hin zu einem verlässlichen Zusammenspiel der Erneuerbaren Energien geschieht jetzt. Wie können intelligente Bioenergie-Konzepte, wie konkrete System- und Marktlösungen gestaltet sein, die den Anforderungen nach Energie- und Kosteneffizienz, Versorgungssicherheit, Umweltverträglichkeit und schlussendlich auch sozialer Akzeptanz gerecht werden?

  • In welcher Weise können die Lösungsansätze zur weiteren Flexibilisierung der Strom- und Wärmenetze beitragen sowie die Integration in die Bioökonomie vorantreiben?

Die Themen

Gestalten Sie aktiv das Programm der 7. Statuskonferenz und reichen Sie zu folgenden Themen wissenschaftliche Beiträge (Abstracts) für Vorträge und Poster/-präsentationen ein. Die Einsendungsfrist ist der 30.06.2017. Die Formatvorlagen finden Sie auf der Konferenzwebseite. Es ist geplant die Langbeiträge (Full Paper) in einem wissenschaftlichen Journal zu veröffentlichen.

Weitere Informationen

Kontakt

Programmbegleitung BMWi- Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“:

Diana Pfeiffer – Projektkoordination
Telefon: +49 (0)341 2434-554
E-Mail: diana.pfeiffer(at)dbfz.de

Anne Mesecke – Öffentlichkeitsarbeit

Telefon: +49 (0)341 2434-439
E-Mail: anne.mesecke(at)dbfz.de


Die Programmbegleitung angesiedelt am DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gGmbH ist für die wissenschaftliche Begleitung und Öffentlichkeitsarbeit des Förderprogramms zuständig. Mit der fachlichen und administrativen Koordination desselben wurde der Projektträger Jülich (PtJ) beauftragt.

Das Förderprogramm

Im Juni 2008 startete das Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“. Das Programm wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert und war bisher mit rund 52 Millionen Euro ausgestattet. Nach fast achtjähriger Laufzeit umfasst das Programm 115 Verbundprojekte bzw. 300 Einzelprojekte, die zum Thema Biomasse als Energieträger forschen. Im Fokus stehen insbesondere Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur praxistauglichen Weiterentwicklung wettbewerbsfähiger Technologien, insbesondere in den Bereichen Verbrennung, Vergasung und Vergärung von Biomasse.

Weitere Forschungsschwerpunkte sind systemflexible Anlagenkonzepte und Produkte für eine nachhaltige und effiziente Erzeugung von Strom und Wärme aus Biomasse, hier vor allem aus biogenen Rest- und Abfallstoffen. Fördermittelempfänger sind klassische Forschungseinrichtungen, aber vor allem auch klein- und mittelständische Unternehmen, die die Markteinführung bestimmter Technologien anstreben. Insgesamt sind seit 2009 rund 200 Institutionen im Programm beteiligt, davon über 90 KMU.